Unser Blog zu Zeiten von COVID-19

Wie es eventuell schon einige mitbekommen haben, betrifft der Coronavirus auch nun unser Jugendarbeit. Aufgrund der verschärften Lage und mit Blick auf die Empfehlung der Landeskirche Braunschweig werden wir aktuell alle Jugendandachten bis zum 19. April digital stattfinden lassen.

Um gerade in solchen Zeiten trotz der Distanz zusammenzuhalten, wollen auch wir einen Blog ins Leben rufen, so wie es schon in Ölper und Wichern der Fall ist.


Lebensrettende Sofortmaßnahmen an Cord-Ulla Grün

Vor einigen Tagen viel uns ein, dass sich seit längerem keiner mehr um unsere Pflanze Cord-Ulla Grün gekümmert hatte. Also machte sich ein Teamer auf und leitete lebensrettende Sofortmaßnahmen ein. Cord-Ulla geht es wieder gut, wird aber zur Sicherheit zur Kontrolle besucht.



Kochen gegen Corona

Wenn ihr auch einmal Lust auf etwas Leckeres habt dann könnt ihr doch einfach etwas Kochen! Ein Vorschlag wäre etwas aus dem Kochbuch der evangelischen Jugend; das könnt ihr einmal auf der Seite des Arbeitsbereiches Kinder- und Jugendarbeit (ajab) downloaden. Wenn ihr Lust habt, dann kocht doch einfach mal was für euch und eure Familie. Ihr könnt ja auch auf Sozialen Netzwerken eurer Wahl teilen, was ihr macht!

 Guten Hunger euch!


Das Gebetsbilderbuch

„Mit Blumen und Lichtern und schweren Steinen, bringe ich Gott, mein Lachen und Weinen. Ich lege es ab, auf diesem Tuch: mein Gebetsbilderbuch.“

So klingt es, wenn wir gemeinsam die hier drüber stehenden Zeilen singen.

Wenn wir im Sommer auf Spiekeroog während der Konfirmandenfreizeit in der Jurte zur Abendandacht zusammengekommen sind, haben wir vom Gebetsbilderbuch gesungen. Es ist eine kurze Melodie, die immer wiederholt wird. Ruth Hannemann aus St. Jürgen Ölper hat es für uns geschrieben. Bei jeder Wiederholung ziehen einige neue Gedanken vor dem inneren Auge vorbei: Bilder von schönen und schwierigen Momenten des Tages ziehen auf und versinken wieder während der nächsten Wiederholung. Das ist gut, wenn der Tag sich noch einmal zeigt in den Höhen und Tiefen, dem Auf und Ab des Tages. Wir müssen nicht lange nach Worten suchen, sie ziehen langsam in uns auf und ziehen auch weiter. Es bete in mir – ich muss nichts dafür tun und kann doch am Ende des Tages sagen, was lohnenswert und was verzichtbar war.

Das wünsche ich: das es jedem gelingt abends in seinem inneren Gebetsbilderbuch zu blättern.

Stefan Behrendt


Ideen gegen Langeweile

Den ganzen Tag nur auf der Couch verbringen? Spätestens nach dem 3. Tag „Corona-Ferien“ ist das einigen von euch wahrscheinlich auch schon viel zu langweilig geworden. Auch wenn es euren Freunden und Freundinnen ähnlich geht und das Wetter gerade dazu einlädt sich draußen mit anderen zu treffen; euch ist bestimmt allen bewusst, dass in den nächsten Wochen #zuHausebleiben Menschenleben retten kann.

Hier folgt eine kleine Idee dazu, wie die nächsten Tage und Wochen vielleicht etwas erträglicher werden und man sich am Ende des Tages nicht völlig unausgeglichen fühlt, weil man Netflix zum dritten Mal durchgeschaut hat.

Jedes der Emojis beschreibt eine Kategorie von Tätigkeiten. Setzt euch ein persönliches Emoji-Ziel,dass ihr pro Tag erreichen möchtet. (zum Beispiel 4 Emojis pro Tag). Sammeln könnt ihr einen Emoji, indem ihr eine der aufgezählten Dinge der Kategorie tut. Wer möchte, kann sich natürlich auch eigene Kategorien dazu ausdenken und diese ergänzen. Ebenso könnt ihr diese Sammlung auch in einem Tagebuch oder eurem Schülerplaner festhalten. Wichtig dabei ist aber auch: macht euch keinen Stress! Diese Situation ist eine Auszeit von Schulstress und anderen Verpflichtungen in eurem normalen Alltag. Auch wenn man mal einen ganzen Tag im Bett bleibt und nur liest oder am Handy ist: das ist kein Weltuntergang und auch manchmal genau das, was man gerade mal braucht. Es gibt noch viele andere Tage, an denen ihr ganz produktiv sein könnt.